Operation Triton

Ende 2014 startete die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX die Operation Triton. Vorgeblich als Ersatz für Mare Nostrum gedacht, bedeutete sie tatsächlich einen massiven Rückzug aus der Seenotrettung und eine Verlagerung des Fokus auf Grenzschutz und Abschreckung.

Triton verfügte über ein Drittel des Budgets ihrer Vorgängerin Mare Nostrum. Nach dem Massensterben im April 2015 wurde das Budget verdreifacht und das Einsatzgebiet erweitert. Das Mandat blieb dasselbe. Am 1. Februar 2018 wurde Triton durch die Operation Themis ersetzt.

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